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Sonntag, 02. Nov. 2014, 19 Uhr
REZITAL VIOLONCELLO - KLAVIER
Raphaela Gromes, Violoncello Julian Riem, Klavier

www.raphaelagromes.de www.julianriem.de
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„Geschmeidig wechselte die junge Cellistin Raphaela Gromes von zart verhaltenen Pastelltönen zu spritzigen Impulsen, die sie mit verschmitztem Lächeln ihrem flexiblen Dialogpartner Julian Riem am Flügel zuwarf. Bewundernswert synchron artikulierten die Künstler die ausdrucksstarke Dynamik in dem reifen Spätwerk."
Münchner Merkur, 21. 02. 2014
Raphaela Gromes, 1991 in München als Tochter zweier Cellisten geboren, fing mit 4 Jahren das Cellospiel an. 14-jährig übernahm sie den Solopart in F. Gulda‘s Cellokonzert und wurde von Publikum und Presse enthusiastisch gefeiert. Sie studierte bei P. Bruns in Leipzig, wechselte 2010 zu Prof. W.-S. Yang nach München und absolviert derzeit ein Erasmus-Jahr bei Prof. R. Latzko in Wien. Daneben besuchte sie Meisterkurse bei nahezu allen aktuell namhaften Cellisten und gewann diverse Wettbewerbe und Förderungen.
Julian Riem studierte u. a. bei M. Schäfer in München und bei R. Buchbinder in Basel. Er gewann Internationale Wettbewerbe in Modena, Madrid, "Premio Gui" in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Außerdem ist Lehrbeauftragter der Musikhochschule in München und am Augsburger Leopold Mozart Zentrum.
Die Debut-CD des seit 2012 existierenden Münchner Duos mit Sonaten von Strauss und Mendelssohn erschien 2014 bei Farao, es ist ein Live – Mitschnitt des Preisträgerkonzertes auf dem Richard Strauss Festival 2012 in Garmisch Partenkirchen. Gemeinsam mit Christoph Poppen, Clara Jumi Kang und dem Novus Quartett musizierte das Duo 2014 auf dem Luxusschiff MS Europa von Dubai nach Zypern. Im Oktober 2014 führt eine Tournee das Duo durch Iran, wo sie unter anderem mit dem Teheran Symphony Orchestra auftreten.
Programm: Richard Strauss: Sonate für Violoncello u. Klavier F-Dur, op. 6 Jean Sibelius: Malinconia, op. 20 Edvard Grieg: Intermezzo a-moll Felix Mendelssohn-Bartholdy.: Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur, op. 58
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Sonntag, 11. Jan. 2015, 19 Uhr
BR-STREICHQUARTETT mit KLARINETTE
Tobias Steymans und Korbinian Altenberger, Violine Véronique Bastian, Viola Jaka Stadler, Violoncello Werner Mittelbach, Klarinette

www.br.de/radio/br-klassik/symphonieorchester/orchester
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Die Kammerkonzerte mit jeweils unterschiedlichen Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und z. T. außergewöhnlichen Programmen finden pro Saison sechsmal statt. Das 2. Konzert gastiert neben München und Tutzing auch in Herrsching: Die Konzertmeister Tobias Steyman und Korbinian Altenberger, die Bratschistin Véronique Bastian sowie Cellist Jaka Stadler stellen zwei stilistisch kontrastierende und doch in ihrer Religiosität thematisch verwandte Werke vor:
Osvaldo Golijov (geb. 1960 in Argentinien, osteuropäischer, jüdischer Abstammung) studierte am Konservatorium La Plata Klavier und Komposition. Er ging 1983 nach Israel und 1986 in die USA. Anfang der 90er Jahre begann Golijov eng mit zwei Streichquartetten (Kronos-Quartett und St. Lawrence String Quartet) zusammen zu arbeiten. In der Folge entstand 1994 das Klarinettenquintett „The Dreams and Prayers of Isaac the blind“. Jüdische Liturgie und Klezmer Folkloristik bestimmen gleichermaßen wie klassische Kammermusik den Charakter des Werks. (Der blinde Rabbi Isaac war im Hochmittelalter weithin bekannt für seine kabbalistischen Spitzfindigkeiten. Auf der Höhe seines Schaffens ließ er niederschreiben, daß das gesamte Dasein sich gewissen Kombinationen hebräischer Buchstaben verdanke.)
Höhepunkt des Quartetts a-moll von Beethoven ist der langsame Satz, der berühmte Heilige Dankgesang eines Genesenden an die Gottheit, in der lydischen Tonart. Es handelt sich um einen Choral, der nicht nur im Gebrauch des lydischen Kirchentons, sondern auch in der Satztechnik der alten Kirchenmotette und im ganzen schwebend-gesanglichen Duktus an ein chorisches Gebet der alten Zeit denken lässt. Zwei “moderne” Episoden unterbrechen den Dankgesang; “neue Kraft fühlend”, sind sie von Tanzrhythmen und den typischen Motiven des späten Beethoven geprägt.
Programm: Osvaldo Golijov: "The Dreams and Prayers of Isaac the Blind" für Klarinette und Streichquartett Ludwig van Beethoven: Streichquartett a-Moll, op. 132l
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Sonntag, 25. Jan. 2015, 16 Uhr
KINDERKONZERT DER MÜNCHNER PHILHARMONIKER: “Mozart - Ravel”
leider ausverkauft!!
Mitglieder und Akademisten der Münchner Philharmoniker Preisträger von ”Jugend musiziert” Heinrich Klug, Leitung und Moderation
Dominik Wilgenbus, Regie Petra Jacob, Kostüme
Papagena mit Papageno
http://www.heinrich-klug.de
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Im ersten Teil des Kinderkonzerts werden die bekannten Themen aus Mozarts Oper "Die Zauberflöte" von Preisträgern des Wettbewerbs "Jugend musiziert" der Sparte Gesang in Kostümen vorgetragen. Die Stücke werden dann von den Instrumenten des Orchesters fortgeführt, die dem Charakter der jeweiligen Rolle angepasst sind: Pamino dem Cello, Papageno dem Fagott, die Königin der Nacht der Klarinette, Sarastro dem Kontrabass etc. So werden auch die Instrumente des Orchesters vorgestellt und die Handlung umrissen.
Wie immer in den Kinderkonzerten von Heinrich Klug, wird auch das Publikum viel Gelegenheit haben, die Mozart'schen Ohrwürmer mitzusingen. M. Ravel malt in seinen Märchenbildern aus "Ma Mère l'Oye" mit Tönen zauberhafte impressionistische "Klangbilder". Man lernt gewissermaßen mit den Ohren zu sehen, wenn zu dieser Musik nicht nur die Märchen erzählt sondern auch die Themen- und Klangzusammenhänge kindgerecht so beschrieben werden, das plastische, lebendige Märchenfiguren entstehen. Die Stücke stellen "Dornröschen", "Däumling", "Laideronette, die Kaiserin der Pagoden", "Die Schöne und das Tier" sowie den "Feengarten" dar.
Heinrich Klug, langjähriger 1. Solocellist der Münchner Philharmoniker, hat nicht nur als Cellosolist und Kammer- musikpartner einen bekannten Namen, seine Konzerte für Kinder bei den Münchner Philharmonikern erfreuen sich seit 1977 größter Beliebtheit.
1996 erhielt er für seine Initiativen den „Stern des Jahres“ von der AZ für außerordentliche Leistungen auf kulturellem und kulturpolitischem Gebiet, 1997 die Medaille „München leuchtet“ und 1998 das Bundesverdienstkreuz.
Inzwischen ist Heinrich Klug auch in zahlreichen anderen Städten zu Konzerten für Kinder eingeladen, z.B. in Berlin (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt), Wien (Brahmssaal des Musikvereins) Hamburg (Musikhalle), Lübeck, Potsdam, Brandenburg, Koblenz, Heidelberg, Aschaffenburg, Passau und in Israel, England und Japan.
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Sonntag, 08. Feb. 2015, 19Uhr
ACELGA QUINTETT: “REISE DURCH DEUTSCHLAND”
Julius Kircher, Klarinette Amanda Kleinbart, Horn Sebastian Poyault, Oboe Hanna Mangold, Querflöte Antonia Zimmermann, Fagott

www.musikrat.de/index.php?id=acelga_quintett
3. Preis ARD-Wettbewerb 2014!!
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Die fünf Musiker des Acelga Quintetts lernten sich bereits im Studium kennen und begegneten sich in Ensembles und Orchestern wie etwa der Jungen Deutschen Philharmonie, dem European Union Youth Orchestra, dem Schleswig-Holstein Festival Orchester und der Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks. Neben der regen Orchestertätigkeit wuchs der Wunsch nach kontinuierlicher kammermusikalischer Zusammenarbeit, der 2012 zur Gründung des Acelga Quintetts führte. Trotz der vielfältigen Aktivitäten der Mitglieder in Ensembles und Orchesterstellen findet sich das Ensemble regelmäßig zum Proben und Konzertieren zusammen. Im März 2013 wurde das Acelga Quintett in Stuttgart mit dem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und in die 58. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

Programm Franz Danzi: Bläserquintett e-Moll op. 67 Nr. 2 Claude Paul Taffanel: Bläserquintett g-Moll Hector Berlioz: Marche Hongroise aus der Oper „La Damnation de Faust Felix Mendelssohn-Bartholdy: Quintett Es-Dur nach dem Streichquartett Es-Dur op. 12 Antonín Dvořák: Slawischer Tanz g-Moll op. 46 Nr. 8r
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Samstag, 14. Mrz. 2015, 20 Uhr
MÜNCHNER JUGENDORCHESTER
Henri Bonamy, Leitung Korbinian Altenberger, Violine
www.bayerische-philharmonie.de/Klangkoerper/Muenchner-Jugendorchester
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Das Münchner Jugendorchester hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1983 unter seinen beiden langjährigen Dirigenten Jordi Mora und Mark Mast einen Namen in München, Bayern und weit darüber hinaus gemacht. Dabei steht es als Synonym für ebenso engagiertes wie intensives Musizieren. 1993 wurde das Orchester von der Ernst-von-Siemens-Stiftung ausgezeichnet, 1997 bekam es den Dieter-Ullrich-Musikförderpreis verliehen und gewann 2001 den 1. Preis beim Jugendorchester-Wettbewerb der Jeunesses Musicales Deutschland. Auf seiner Korea-Tournee 2010 spielte das Münchner Jugendorchester neun Konzerte in acht Städten mit siebzehn Werken großer Komponisten. Dabei gestaltete das Orchester das offizielle »World Peace Concert« der Vereinten Nationen sowie das Festkonzert »20 Jahre Deutsche Einheit« vor über 3000 Zuhörern im Seoul Arts Center. Im März 2011 debütierte das Orchester im Münchner Gasteig und präsentierte dabei sein Korea-Programm mit großem Erfolg dem heimischen Publikum. In Zusammenarbeit mit der Associazione Mozart Italia reiste das Münchner Jugendorchester im September 2011 nach Italien. Die Tournee umfasste insgesamt vier Konzerte in Vicenza (Piazza dei Signori), Busseto (Parco del Museo Nazionale ›G. Verdi‹, Villa Pallavicino), Perugia (Cattedrale di San Lorenzo) und Assisi (Basilica Papale di San Francesco). Die Leitung des Orchesters hat seit 2011 Henri Bonamy.
Korbinian Altenberger, der Solist in Paganini’s Violinkonzert, ist mehrfach ausgezeichneter Preisträger internationaler Wettbewerbe und fungiert seit 2011 als Konzertmeister der 2. Violinen im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
Programm: Geoges Bizet: Jeux d’enfants, Op. 22 Niccolò Paganini: 2. Konzert für Violine und Orchester in h-Moll, op. 7 (La clochette) Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, Op. 67
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Sonntag, 19. Apr. 2015, 19 Uhr
Gertrud Schilde & Friends Streichquintett mit Schlagzeug
Gertrud Schilde, Violine Jörg Widmoser, Violine Andreas Höricht, Viola Sissy Schmidhuber, Violoncello Juan Sebastian Ruiz, Kontrabass Stefan Blum, Schlagzeug

www.gertrudschilde.de www.modernstringquartet.com www.sissyschmidhuber.com
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Einen außergewöhnlichen Abend verspricht dieses Konzert mit sechs hoch interessanten Künstlern:
Gertrud Schilde legte bei Ana Chumachenco an der Münchner Musikhochschule ihr Diplom mit Auszeichnung ab und ist seitdem eine gefragte Solistin und Kammermusikerin. Daneben ist sie Konzertmeisterin verschiedener Kammerensembles, auch für zeitgenössische und außereuropäische Musik u. a. auch in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Mitgliedern des Modern String Quartets (z.B. Jörg Widmoser und Andreas Höricht). In den 30 Jahren seines Bestehens ist das Quartett zu einem der prägenden Ensembles der europäischen Crossover-Szene geworden. Das MSQ hat bislang weltweit über tausend Konzerte gegeben, zahlreiche CDs aufgenommen und mit bedeutenden Musikern zusammengearbeitet. Stefan Blum studierte ebenfalls an der Musikhochschule München und beschäftigte sich nach Abschluss des Studiums hauptsächlich mit Neuer Musik. Seit 2000 leitet er die Percussionsklasse an der Musikhochschule Augsburg. Der aus Panama stammende Kontrabassist Juan Sebastian Ruiz spielte bereits im Nationalen Sinfonie Orchester, bevor er 2000 nach Deutschland kam, um seine Studien abzuschließen und dann als freischaffender Musiker zu arbeiten. Sissy Schmidhuber ist seit 1994 Mitglied bei den Münchner Philharmonikern. Daneben tritt sie mit mit dem Komponisten und Pianisten Peter Ludwig als Duo" Tango Immortale" auf.
“Sacre du Printemps” ist die 1913 komponierte dritte der drei großen Ballettmusiken, die Igor Strawinski vor dem Ersten Weltkrieg für die Ballets Russes von Sergei Djagilew komponiert hat. Es gilt aufgrund außergewöhnlicher rhythmischer klanglicher Strukturen als ein Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts.
Antonio Vivaldi’s “Die vier Jahreszeiten” gelten umgekehrt als früher Vertreter sog. Programmusik: den vier Violinkonzerten ist jeweils ein Sonett vorangestellt, in denen die Musik verbal erklärt wird.
Die Bearbeitung dieser zwei sehr kontrastierenden, klassischen Orchesterwerke für die Besetzung Streichquintett mit Schlagzeug dürfte ein äußerst spannender Hörgenuss werden ...
Programm: Igor Strawinski: Le Sacre du printemps (Fassung für 2 Klaviere) Antonio Vivaldi: Die Jahreszeiten
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