Kultur im Schloss Seefeld bietet regelmäßig ein bunt gefächertes Programm von klassischer Musik über Jazz, Kabarett, Kindertheater, Lesungen bis Weltmusik etc. an.
Hier sind nur die Klassikkonzerte bzw. ausgewählte andere Veranstaltungen vorgestellt.
Alle übrigen Veranstaltungen sind auf der Internetpräsenz des Vereins aufgeführt;
dort besteht auch die Möglichkeit, online Karten zu bestellen.
www.kultur-schloss-seefeld.de

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Samstag, 20. Mrz. 2022, 19 Uhr

ASIA Benefiz-Konzert mit
Wen-Sinn Yang and friends

Wen-Sinn Yang, Violoncello
N.N.,

Yang Wen Sinn


Prof. Wen Sinn Yang hat sich zum wiederholten Male bereit erklärt, zugunsten des guten Zwecks von ASIA Deutschland e.V.ein Benefizkonzert zu geben!
Mit von der Partie sind dieses Mal wieder hochkarätige Kollegen sowie Meisterklassen-Studenten.

Association for International Solidarity in Asia" ist eine internationale, gemeinnützige, Nicht-Regierungs-Organisation (NGO), gegründet 1988 von Prof. Chögyal Namkhai Norbu, einem gebürtigen Tibeter und profunden Kenner der tibetischen Realität. ASIA ist unabhängig, unpolitisch und nicht religiös gebunden. Der Förderverein ASIA Deutschland e.V. sammelt Spenden und unterstützt ASIA bei der Konzeption und Durchführung von Hilfsprojekten für Tibeter. Die Projekte werden überwiegend in China realisiert. Mitarbeiter von ASIA Deutschland sind seit 2001 regelmäßig bei Projekteinsätzen in Tibet tätig. ASIA baut und unterstützt Schulen, fördert mit Patenschaften tibetische Schüler und Studierende, fördert medizinische Projekte der westlichen und traditionell tibetischen Medizin und unterstützt bei schweren Naturkatastrophen.
Mehr Informationen zu der Zielsetzung und den einzelnen Aktivitäten gibt es unter www.asia-ngo.de.

Das Programm des Abends wir in Kürze bekanntgegeben.

Sowohl die Künstler als auch das Programm versprechen einen wahren Höhepunkt unter den Veranstaltungen

 

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

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Sonntag, 24. Apr. 2022, 18:00 Uhr

Tanz in den Frühling mit dem Salonorchester La Rose Rouge

Charlotte Pelgen - Gesang
Ulrike von Sybel-Erpf - Violine
Sigi Berwanger - Violine
Erika Zimmer - Violoncello
Walter Erpf - Klavier
Thomas Schaffert - Kontrabass
Hans Blume - AltSax + Klarinette
Stephan Reiser - TenSax + Klarinette
Irmgard Lang - AltSax
Bernd Jäger - Schlagzeug

La Rose Rouge 300 px

 


 Jonglierend zwischen Nostalgie, Improvisation, Ironie und Virtuosität spielt das Ballhaus-Orchester La Rose Rouge Schlager und Tanzmusik der 20er/30er Jahre. Die Besetzung mit zwei Violinen, Violoncello, Altsaxophon / Klarinette, Altsaxophon / Querflöte, Tenorsaxophon / Klarinette, Klavier, Kontrabass, Schlagzeug und Gesang ist typisch für ein Orchester der damaligen Zeit.

Mehr als 8.000 Original-Arrangements umfasst das Notenarchiv, über Jahre hinweg zusammengetragen aus dem Nachlass von Musikern, die meist selbst noch zum „Fünf-Uhr-Tee” aufspielten oder in prunkvollen Sälen das tanzwütige Publikum zu Foxtrot, Charleston, Tango, English-Waltz, Shimmy und Ragtime aufs Parkett holten. Die besten Nummern aus diesem Fundus bilden das Repertoire von La Rose Rouge, darunter viele heute noch bekannte Hits, aber auch zu Unrecht vergessene Raritäten.

Im konzertanten Programm unternimmt La Rose Rouge einen Streifzug durch die Schlager der 20er/30er Jahre, vermischt mit mal heiter-besinnlichen, mal satirisch-komischen Kabarett- und Feuilletontexten von und aus dem Umkreis von Kurt Tucholsky und Erich Kästner.

La Rose Rouge hat 1986 als eines der ersten Ensembles in Deutschland die Tanzmusik der Roaring-Twenties wiederentdeckt, die über die Jahrzehnte nichts von ihrem mitreissenden Witz und Charme verloren hat.

La Rose Rouge wurde, neben zahlreicher privater Engagements, u.a. zum Schleswig-Holstein-Festival, zu den Museumsufer-Festen der Stadt Frankfurt, zum Opernball in der Alten Oper Frankfurt, zum Residenzstraßen-Fest, zum Tollwood-Festival und ins Prinzregententheater in München sowie nach Berlin in die alten UFA-Hallen, wo Der Blaue Engel gedreht wurde, eingeladen

Eintritt: 20 Euro (10 Euro).

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Freitag, 20. Mai 2022, 19:00

Rezital - Duo

Raphaela Gromes (Violoncello) und
Julian Riem (Klavier)

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Hochvirtuos und schwungvoll, leidenschaftlich und technisch brillant, vielseitig und charmant – kaum ein Cellist begeistert sein Publikum wie Raphaela Gromes. Ob als Solistin mit Orchester, bei Kammermusik im Duo oder gemeinsam mit einem Bläserquartett, die junge Cellistin zieht stets mit ihrem gleichzeitig fantastisch anspruchsvollen wie außergewöhnlich leichtfüßigen Spiel in den Bann.
Unübersehbar ist auch ihre mitreißende Spielfreude, die sich sofort auf ihr Publikum überträgt. „Mit dem ersten Ton stellt sie eine ungeheure Intimität her, ihr Spiel ist vom Fleck weg sehr persönlich, nichts wirkt gemacht“, beschreibt die „Süddeutsche Zeitung“ ihren Auftritt mit den Münchner Symphonikern 2018.

Raphaela Gromes‘ Auftritte mit ihrem Klavierpartner Julian Riem werden als perfekte Duette gefeiert: „Tatsächlich definieren die beiden das instrumentale Duettieren auf ihre Weise neu: Gromes und Riem machen Kammermusik auf symbiotische Art“, schwärmt „Die Presse“ nach ihrem Debüt im Wiener Konzerthaus. Neben ihrem festen Duo-Partner Julian Riem zählen auch Christian Altenburger, Isabelle von Keulen, Alexander Lubimov, Patrick Demenga und Mischa Maisky zu Gromes‘ Kammermusikpartnern.

Julian Riem studierte u. a. bei M. Schäfer in München und bei R. Buchbinder in Basel. Er gewann internationale Wettbewerbe in Modena, Madrid, "Premio Gui" in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er ist Lehrbeauftragter der Musikhochschule in München und am Augsburger Leopold Mozart Zentrum.

Voraussichtliches Programm (abhängig von den gesetzlichen Vorgaben wegen der Corona-Pandemie)
Antonin Dvorak: Waldesruhe
Franz Schubert: Arpeggione Sonate
Jacques Offenbach: Danse bohèmienne

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

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Samstag, 04. Jun. 2022, 19 Uhr

Schoenfield & Messiaen
mit Solisten des BRSO

Korbinian Altenberger, Violine
Christopher Corbett, Klarinette
Samuel Lutzger, Violoncello
Lukas Maria Kuhn, Klavier

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Alljährlich finden sich Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zusammen, um sechs Kammerkonzerte pro Saison einzustudieren. In der Regel präsentieren die Ensembles weniger bekannte, aber großartige Werke für verschiedenartige instrumentale Zusammensetzungen.

 

Olivier Messiaen (1908-1992) gilt als Wegbereiter der seriellen Musik und ist einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er stammte aus gebildeter Familie, der Vater war Englischprofessor, die Mutter Dichterin, die dem Sohn ihre musische Begabung mitgab (alle Vokalkompositionen Messiaens beruhen auf eigenen Texten).Sein musikalisches System beruht auf seinen Erfahrungen aus dem Studium der Zahlenmystik, griechischer und indischer Rhythmik, der Vogelsangs und der intensiven Beschäftigung mit den Werken vieler zeitgenössischer Komponisten.

Paul Schoenfield ist ein amerikanischer  Komponist und Pianist jüdischer Abstammung. Er begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel und ein Jahr später fertigte er seine erste Komposition an.
In seiner Musik bedient er sich verschiedener Stilelemente: Er kombiniert die traditionell-klassische Musik mit folkloristischen Elementen, die insbesondere an Klezmer angelehnt sind, zu einer neuen Einheit. Damit führt er die Tradition amerikanischer Komponisten, angefangen bei George Gershwin fort, deren hervorstechendes Merkmal seit jeher das Zurückgreifen auf populäre Elemente ist. In seinem bisherigen Schaffen nehmen Kammermusikwerke und Solokonzerte den größten Raum ein; daneben existieren Klavier- und Chorwerke, eine Oper und ein Oratorium. Sein mit Abstand bekanntestes Werk ist die Cafe Music für Violine, Violoncello und Klavier mit ihrer prägnanten Rhythmik und ihren kraftvollen Melodien.

Programm:
Olivier Messiaen: "Quatuor pour la fin du temps"
Paul Schoenfield: Cafe Music für Violine, Violoncello und Klavier

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

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Sonntag, 19. Jun. 2022, 17 Uhr

EMCY Tour: Young Hearts for Music

Junge Preisträger internationaler Wettbewerbe stellen sich vor ..

Terézia Hledíková 300 px

 


Die Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend (EMCY) ist ein Netzwerk von rund 50 nationalen und internationalen Jugendmusikwettbewerben in 26 europäischen Ländern. EMCY fördert junge, außergewöhnliche Musiker im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit, indem wir ihnen die Teilnahme an einer Vielzahl von Konzerten, Meisterkursen, Workshops etc. ermöglichen. EMCYs Leitgedanke ist nicht nur ihr musikalisches Können und Talent, sondern auch ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung zu fördern.

Genauso steht EMCY für den europäischen Gedanke und das musikalische Zusammenspiel, das zum Beispiel durch EMCYs Kammermusiktour-„Young Hearts for Music“ verwirklicht wird. Diese Tour führt jedes Jahr drei oder mehr junge, herausragende europäische Musiker aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die unter professioneller Anleitung ein kulturell vielfältiges Repertoire einüben und anschließend gemeinsam Konzerte spielen.
Ihre musikalische Reise führt sie durch den Süden von Deutschland und nach Österreich. Das Konzert auf Schloss Seefeld bildet den krönenden Abschluss.

Noch stehen die Preisträger des diesjährigen Tournee  nicht fest.
Aber man darf sich auf jeden Fall auf einen kurzweiligen Abend mit hochkarätigen Interpretationen großartiger Musikwerke freuen!

Eintritt: 15 Euro (7 Euro)