Kultur im Schloss Seefeld bietet regelmäßig ein bunt gefächertes Programm von klassischer Musik über Jazz, Kabarett, Kindertheater, Lesungen bis Weltmusik etc. an.
Hier sind nur die Klassikkonzerte bzw. ausgewählte andere Veranstaltungen vorgestellt.
Alle übrigen Veranstaltungen sind auf der Internetpräsenz des Vereins aufgeführt;
dort besteht auch die Möglichkeit, online Karten zu bestellen.
www.kultur-schloss-seefeld.de

KONZERT 90°


Sonntag, 13. Jan. 2019, 18 Uhr

Quadro Nuevo

Evelyn Huber Harfe, Salterio
Mulo Francel Saxophone, Klarinetten, Mandoline
D.D. Lowka Kontrabass, Percussion
Andreas Hinterseher Akkordeon, Vibrandoneon, Bandoneon

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ACHTUNG: im Haus Peter und Paul
Marienplatz 4 in 82229 Seefeld

www.quadronuevo.de

 


Ein mitreißender Flug über Abend- und Morgenland

Die Musik des mehrfach ECHO-gekrönten Ensembles erzeugt einen Auftrieb, der das Publikum mit sich reißt: Der Teppich hebt ab.
Getrieben zwischen östlichen und westlichen Winden schwebt er durch schillernde Klanglandschaften. Quer durch das alte Europa, über den wilden Balkan, kaukasische Gebirge und mediterran-glitzernde Inselwelten bis in den Orient. Dazwischen riskante improvisatorische Höhenflüge und elegisch-mystische Passagen. Hier und dort blitzt ein Tango auf, der von abenteuerlichen Tagen im fernen Argentinien erzählt.
Der Teppich trägt uns aber auch über die Grenzen von Kulturen und Ideologien.
Quadro Nuevo reist seit 1996 durch die Welt:
Immer auf der Suche nach magnetischen Melodien, immer inspiriert von Kulturen, deren Menschen und Mythen. Zwischen Bayern und Buenos Aires führten die Streifzüge oft schon in den Orient, wo ein reger respektvoller Austausch zu dortigen Kollegen entstand.
Ihr aktuelles Album Flying Carpet spielten sie zusammen mit der Sufi-Band Cairo Steps und Gästen aus Ägypten ein.
Ein wunderbarer Ritt auf dem fliegenden Teppich. Momente, welche eine musikalische Brücke zwischen Okzident und Orient spannen.
 

Eintritt: 29 Euro (15 Euro)
 

KLASSIK 90°


Sonntag. 03. Feb. 2019, 18 Uhr

Zyklus Sternstunden am Klavier:
Lika Bibileishvili

Bibileishvili Lika 300 px

 

"Mich fasziniert am Klavier, dass es unbegrenzte Möglichkeiten im Tonklang und in der Harmonie hat. Es ist eines der perfektesten und wichtigsten Instrumente überhaupt in der Musikwelt. Ich bin ein Bühnenmensch, ich mag die Aufmerksamkeit vom Publikum und spiele gerne Konzerte. Ich möchte meine Zuhörer mit meiner tief gefühlten Musik begeistern. Mein Ziel ist es, dass jeder Ton zu den Herzen der Menschen durchdringt."

Lika Bibileishvili wurde in Batumi, Georgien geboren. Im frühen Alter von 10 Jahren besuchte Sie die Klavierklasse von Prof. Medea Shaladze an der georgischen Universität der Künste in Batumi. Während Ihres Studiums in Georgien gab sie bereits zahlreiche Konzerte mit dem Ajara Symphony Orchestra. Im Alter von 12 Jahren spielte sie Konzerte wie das erste Klavierkonzert von Rachmaninow und mit 14 Jahren führte sie das zweite Klavierkonzert von Camille Saint-Saens auf.
2008 begann sie mit Prof. Franz Massinger an der Universität für Musik und darstellende Kunst München (HMTM) zu studieren. Sie wechselte zu Prof. Volker Banfield im Jahr 2011, dann studierte in der Klavier-Klasse von Prof. Antti Siirala ab 2014.
2015 erhielt sie ihren Master-Abschluss mit einer Auszeichnung. Danach begann sie 2016 ein Postgraduate-Studium an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse Prof. Peter Lang und besuchte Masterclasses mit Elisso Virsaladze, Ruvim Ostrovsky und Naum Shtarkman (Professoren des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums). Dmitri Bashkirov hat ihre "außerordentlichen musikalischen und intellektuellen Fähigkeiten" gelobt.

Programm: 
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate op. 101 A-Dur
Maurice Ravel: “Gaspard de la Nuit”
Franz Liszt: Sonate h-Moll

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

 

KINDERKONZERT 90°


Sonntag, 10. Feb. 2019, 16 Uhr

Kinderkonzert der
Münchner Philharmoniker

Carneval der Tiere
mit Maus und Monster

Mitglieder der Münchner Philharmoniker
Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert
Ballettensemble der Musikschule Gilching
Salome Kammer, Stimme
Heinrich Klug, Leitung und Moderation

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Wer kennt ihn nicht, den "Karneval der Tiere" von Camille Saint Saens? Diese plastischen, humorvollen Charakterbilder von Tieren, diese Ohrwürmer hört man immer wieder gern. Aber die Geschichten drum herum hinken meist ein wenig.
Nun gibt es aber von Helga Pogatschar eine Kinderoper "Maus und Monster" mit dem Text von Rudolf Herfurtner. Text und Musik sind fetzig und modern. Die Instrumentation ist fast identisch mit der des "Karnevals der Tiere" und so hat Heinrich Klug einige der Monstergeschichten in den "Karneval der Tiere" hineingenommen und so ein neues Stück daraus gemacht, in dem die Tiere von Saint Saens mit den Monstern in Wettstreit treten.
Gil, der geigende Mäuserich mit den grünen Hosen überlistet alle Monster, weil er schlau ist. Zum Glück gibt es überragende kleine geigende Preisträger von "Jugend musiziert", die mit Hilfe einer kleinen singenden und tanzenden Mäuseschar die Monster besiegen.
Und die Partie der Sänger-Erzählerin ist aberwitzig virtuos und der ungewöhnlichen Stimmakrobatin Salome Kammer wie auf den Leib geschrieben.
Freuen Sie sich auf ein Kinderkonzert, bei dem es viel zu lachen und mitzusingen gibt - wie man das kennt, wenn Heinrich Klug dazu einlädt. .

Heinrich Klug ist nicht nur als langjähriger 1. Solocellist der Münchner Philharmoniker und vielseitiger Kammermusikpartner bekannt - seine Konzerte für Kinder bei den Münchner Philharmonikern erfreuen sich seit 1977 größter Beliebtheit.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt: "Heinrich Klug erklärt mit einem pädagogischen Talent, das jeden in Bann schlägt."
Der Münchner Merkur schreibt:  "Er findet auf Anhieb den rechten Umgangston mit einem Publikum, das auf seine charmanten Ideen unverkrampft reagiert".
Die Münchner TZ schreibt: "....Heinrich Klug als begnadeter Märchenonkel mit viel Klangfarbensinn ...." 
Die Münchner Abendzeitung schreibt: "Bingo! Das Kinderkonzert der Philharmoniker traf ins Schwarze. Heinrich Klug hatte sich pfundweise Spaß zu den eher trockenen Tönen Telemanns ausgedacht." 
1996 erhielt er für seine Initiativen den "Stern des Jahres" von der AZ für außerordentliche Leistungen auf kulturellem und kulturpolitischem Gebiet, 1997 die Medaille "München leuchtet" und 1998 das Bundesverdienstkreuz.

ACHTUNG: im Haus der bayerischen Landwirtschaft
Riederstr. 70 in 82211 Herrsching

Eintritt: 12 Euro (8 Euro)

Das Konzert ist leider ausverkauft.

Eventuell können Restkarten (nicht abgeholte reservierte Karten) an der Abendkasse erworben werden.

KLASSIK 90°


Sonntag, 10. Mrz. 2019, 18 Uhr

Zyklus Sternstunden am Klavier
Anna Buchberger

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Es gibt Musiker, die ihr Publikum im Sturm erobern. Egal, ob es sich dabei um Konzertbesucher, Kritiker oder angesehene Kollegen handelt. Die Pianistin Anna Buchberger ist so eine Musikerin.
Mit sieben debütierte sie im Herkulessaal und gewann ihren ersten Wettbewerb. Mit 13 Jahren folgte die erste Jugendorchestertournee. 2003 wurde Anna als damals jüngste Studentin für das Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater in München aufgenommen. Ihre Professorin, die angesehene Pianistin Margarita Höhenrieder schwärmte später im Bayerischen Rundfunk über ihre Studentin: Buchberger zähle zu den begabtesten deutschen Nachwuchspianisten, bei ihr sei in idealer Weise die Balance zwischen Intellekt und Emotion vorhanden. 2016 hat die Pianistin ihren Master mit Bestnote absolviert – und wurde von Höhenrieder vom Fleck weg als Assistentin engagiert. Seit 2017 ist Anna Buchberger Lehrkraft an der Münchner Musikhochschule im Fach Klavier.
Auch die Klavierlegende Leon Fleisher war von der Münchnerin beeindruckt. Sie zählte zu den wenigen Auserwählten, die bei ihm in Baltimore einen Studienplatz für einen „Master of Music“ erhielt.
Auch bei Wettbewerben war Buchberger von Kleinauf sehr erfolgreich: allein beim Karl-Lang-Wettbewerb in München erhielt sie fünfmal in Folge den ersten Preis. Inzwischen ist sie Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, wie zum Beispiel beim „International Piano Competition Ettlingen“, dem „International Concertino Praga“, dem „Prix Amadéo International“, der „Sommerakademie Mozarteum“ und dem „Musikpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft“.
Trotz ihrer jungen Jahre war sie bereits bei zahlreichen Festivals zu Gast, trat in Sälen wie der Tonhalle Zürich, dem Prinzregententheater in München, dem Rudolfinum in Prag und der Goodwin Hall in Baltimore auf. Als Solistin spielte sie unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Prag, dem Symphonieorchester des Hessischen Rundfunks, den Salzburg Chamber Soloists, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und der Staatskapelle Halle.

Programm:
Robert Schumann: Fantasie C-Dur op. 17
Johannes Brahms: Drei Intermezzi op. 117 und Vier Klavierstücke op. 119

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

KLASSIK 90°


Samstag, 30. Mrz. 2019, 19 Uhr

Klaviertrio

Hisako Kawamura, Klavier
Korbinian Altenberger, Violine
Ukrich Witteler, Violoncello

Trio Kawamura-Altenberger-Witteler 2 RGB 300 px

 

 

www.korbinianaltenberger.com
www.hisakokawamura.com

 

 

"Hisako Kawamura ist ein glänzendes Talent. Im Unterschied zur Mehrheit der Pianisten, die über eine eher ohnmächtig machende Technik verfügen, ist sie fähig, die Musikwerke neu zu entdecken und besitzt außerdem einen einwandfreien Geschmack sowie Maßgefühl." (Elisso Wirssaladze) -
Geboren in Nishinomiya (Japan), aufgewachsen in Deutschland, ist sie mehrfache Preisträgerin, u. a. beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, Spätestens durch den Gewinn des Concours Clara Haskil in Vevey zog sie die Aufmerksamkeit der Musikszene auf sich. Es folgten Einladungen der namhaftesten internationalen Orchester.
2015 wurde sie an der Folkwang Universität der Künste Essen, zur Professorin berufen. Außerdem ist sie eine Sonderlehrbeauftragte am Tokyo College of Music.
Korbinian Altenberger, seit 2011 Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks konzertiert neben seiner Orchestertätigkeit regelmäßig solistisch und in diversen Kammerensembles weltweit mit größtem Erfolg. Seine Begeisterung für die Kammermusik wurde sehr geprägt durch mehrmalige Einladungen zu diversen renommierten Festivals in den USA wie Ravinia, Caramoor und Marlboro sowie in Europa z.B. Prussia Cove in Großbritannien, Verbier in der Schweiz, dem Moritzburg Festival und beim Israeli Chamber Project.
Zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhielt er bei vielen internationalen Wettbewerben. Seit 2018 unterrichtet er außerdem als Professor an der Musikhochschule in Würzburg.
Uli Witteler ist seit 2013 Solocellist bei den Bamberger Symphonikern. Zuvor war Witteler Gründungsmitglied des Gémeaux Quartetts, das 2008 den Publikumspreis beim ARD-Wettbewerb gewann und daraufhin zu Festivals wie dem Lucerne Festival, der Schubertiade Schwarzenberg oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern eingeladen wurde. Mit dem Quartett unterrichtete Witteler an der Musikhochschule Luzern und als Quartet in residence an der Folkwang Universität Essen. Als Solist trat Witteler bereits u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel, den Festival Strings Lucerne sowie dem Münchener Kammerorchester auf, dessen Solocellist Ulrich Witteler von 2011 bis 2013 war.
Die drei Musiker kennen und schätzen sich seit vielen Jahren, verbrachten gemeinsame Zeiten im Bundesjugendorchester, bei Wettbewerben und während Studien sowie Meisterkursen.

Programm:
Franz Schubert: Trio B-Dur für Klavier, Violine und Violoncello, op. 99 (D 898)
Dmitri Schostakowitsch: Trio e-Moll für Violine, Violoncello und Klavier, op. 67

 

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

KLASSIK 90°


Sonntag, 19. Mai. 2019, 19 Uhr

Zyklus Sternstunden am Klavier
Evgeny Konnov

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Seit fünf Jahren jagt ein Preis den anderen ...
... Mit dem 1. Preis beim internationalen Pianistenwettbewerb Maria Canals in Barcelona setzt der Pianist Evgeny Konnov seine außergewöhnliche Erfolgsserie der letzten fünf Jahre auf beeindruckende Weise fort.
Evgeny Konnov hat bereits zahlreiche Konzerte in Deutschland, Österreich, Italien und Russland gegeben, und sein jüngster spektakulärer Wettbewerbserfolg ist nicht sein erster: 2013 gewann er den 2. Preis des Wettbewerbs zum 140-jährigen Geburtstag Rachmaninoff (Köln/Bonn), den 2. Preis beim Bela Bartok Wettbewerb (Wien) und den 2. Preis beim internationalen Crescendo-Wettbewerb (St. Petersburg/New York). 2016 holte er sich den 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „Piano Talents“ (Mailand), um im selben Jahr erste Preise in den beiden Kategorien "Superior" und "Excellence" bei der "International Piano Competition Her Royal Highness Princess Lalla Meryem" (Marocco) einzufahren. Im April 2017 folgten der 1. Preis bei der „International Piano Competition Clavis Bavaria 2017" , im Oktober 2017 der 1. Preis bei „Malta International Piano Festival und Competition“ und im November 2017 wieder der 1. Preis bei „18º Concurso Internacional de Piano Compositores de España".
Evgeny Konnov wurde 1992 in Taschkent (Uzbekistan) geboren. Von 1999 bis 2007 besuchte er die Gnesina-Musikschule in Moskau, eine weltweit renommierte Talentschmiede. Von 2008 bis 2012 studierte er an der Akademie des Tschaikowski-Konservatoriums in Moskau bei N. G. Syslova, dann führte Konnov seine musikalische Ausbildung in Deutschland fort, zunächst bei Prof. G. F. Schenk an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, seit 2013 studiert er bei Evgenia Rubinova am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.
Programm:
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Es-Dur, op. 27 Nr. 1
Sergej Rachmaninoff: Klaviersonate B-Moll, op. 36
Franz Liszt:
Nr. 1-4 der Transzendenz Etuden
Igor Strawinski: Drei Fragmente aus dem Ballett "P
etrouschka"

Eintritt: 20 Euro (10 Euro

KLASSIK 90°


Sonntag, 23. Jun. 2019, 19 Uhr

EMCY - Young Hearts for Music

Junge Preisträger internationaler Wettbewerbe musizieren

Terézia Hledíková 300 px

 


Die Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend (EMCY) ist ein Netzwerk von rund 50 nationalen und internationalen Jugendmusikwettbewerben in 26 europäischen Ländern. EMCY fördert junge, außergewöhnliche Musiker im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit, indem wir ihnen die Teilnahme an einer Vielzahl von Konzerten, Meisterkursen, Workshops etc. ermöglichen. EMCYs Leitgedanke ist nicht nur ihr musikalisches Können und Talent, sondern auch ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung zu fördern.
Genauso steht EMCY für den europäischen Gedanke und das musikalische Zusammenspiel, das zum Beispiel durch EMCYs Kammermusiktour-„Young Hearts for Music“ verwirklicht wird. Diese Tour führt jedes Jahr drei oder mehr junge, herausragende europäische Musiker aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die unter professioneller Anleitung ein kulturell vielfältiges Repertoire einüben und anschließend gemeinsam Konzerte spielen.
Ihre musikalische Reise führt sie durch den Süden von Deutschland und nach Österreich. Das Konzert auf Schloss Seefeld bildet den krönenden Abschluss.
 

Noch stehen die Preisträger des diesjährigen Tournee noch nicht fest.
Aber man darf sich auf jeden Fall auf einen kurzweiligen Abend mit hochkarätigen Interpretationen großartiger Musikwerke freuen!

Eintritt: 15 Euro (7 Euro)